Benutzerdefiniert

Wer sein Profil in Facebook anlegt, hat jetzt bei den Geschlechtseinstellungen nicht mehr „Mann“ und „Frau“ zu Auswahl, sondern folgende 60 Gender-Kategorien:

1. androgyner Mensch 2. androgyn 3. bigender 4. weiblich 5. Frau zu Mann (FzM) 6. gender variabel 7. genderqueer 8. intersexuell (auch inter*) 9. männlich 10. Mann zu Frau (MzF) 11. weder noch 12. geschlechtslos 13. nicht-binär 14. weitere 15. Pangender, Pangeschlecht 16. trans 17. transweiblich 18. transmännlich 19. Transmann 20. Transmensch 21. Transfrau 22. trans* 23. trans* weiblich 24. trans* männlich 25. Trans* Mann 26. Trans* Mensch 27. Trans* Frau 28. transfeminin 29. Transgender 30. transgender weiblich 31. transgender männlich 32. Transgender Mann 33. Transgender Mensch 34. Transgender Frau 35. transmaskulin 36. transsexuell 37. weiblich-transsexuell 38. männlich-transsexuell 39. transsexueller Mann 40. transsexuelle Person 41. transsexuelle Frau 42. Inter* 43. Inter* weiblich 44. Inter* männlich 45. Inter* Mann 46. Inter* Frau 47. Inter* Mensch 48. intergender 49. Intergeschlechtlich 50. zweigeschlechtlich 51. Zwitter 52. Hermaphrodit 53. Two Spirit drittes Geschlecht 54. Viertes Geschlecht 55. XY-Frau 56. Butch 57. Femme 58. Drag 59. Transvestit 60. Cross-Gender

Bei den Briten gibt es noch zehn weitere Optionen. Die Auswahlmöglichkeiten sind Ergebnis einer Zusammenarbeit von Facebook mit internationalen und nationalen Interessenvertretern aus dem Bereich LSBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans). Jetzt bin ich erleichtert, meine Präsenz bei Facebook gelöscht zu haben, denn diese Liste hätte mich unweigerlich in Identitätsprobleme gestürzt. Dass das Geschlecht nicht allein biologisch, sondern auch gesellschaftlich bestimmt ist, geht in Ordnung. Aber diese vielen Geschlechtsbegriffe, das macht die Sozialisation ja nicht einfacher. Und mit den Pronomen wird es auch schwierig: er, sie, es und *. (14.09.2014)

Trackbacks/Pingbacks

  1. Gendergap | Steffen-Peter Ballstaedt - 20. Juli 2016

    […] Mann-Frau-Schema hineinpassen, z.B. Intersexuelle oder Transgender. Facebook bietet bekanntlich 60 Genderkategorien an. Die Leerstelle soll auf Menschen hinweisen, die sonst in der Sprache „gesellschaftlich und […]

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