Of all affairs,
communication is the most wonderful.

John Dewey

 

Willkommen!

Mein Blog beschreibt, analysiert und bewertet Phänomene unserer Kommunikationskultur. Er soll die Augen und die Ohren für unsere sprachliche und visuelle Umwelt schärfen. Für mich ist er eine zwanglose Spielwiese für zufällige Entdeckungen und anfallende Gedanken. Man kann meinen Blog abonnieren.

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Gugu

Wer war oder ist Gugu? Ich habe nur eine Spur, die aber wenig zu der Hängematte passt: Der Brasilianer Gugu Quilombola unterrichtet seit einigen Jahren Capoeira in Tübingen. Stencil im alten botanischen Garten in Tübingen (13.03.2019)

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Witzpolizei

Aus Nostalgiegründen habe ich in einige Fasnet- und Karnevalssendungen geschaut, vor allem „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“, das wir damals mit der gesamten Familie bei Sekt, Schnittchen und Salzstengeln angeschaut haben. Mich haben vor allem die Witze interessiert, man kann dort vom Wortspiel, Kalauer, über die üblichen Witzthemen (Sex, Ehe, Obrigkeit, Kirche) bis zu einzelnen geistreichen Pointen alles hören. Ich verachte auch flache Scherze nicht, beim Vortrag meiner Verse bei Geburtstagen oder Hochzeiten kommen nach meiner Erfahrung gerade die eher bescheidenen Witze besonders gut an. Heute lese ich in der Zeitung, dass bei der Musikerfasnet in Wurmlingen ein musikalischer Beitrag über verschiedene Furzsorten so gut ankam, dass er wiederholt werden musste! Wahrscheinlich hätte ich mit etwas Alkohol im Blut auch gelacht.

Lächerlich und hysterisch finde ich deshalb die Debatten um einen Witz des Komikers Bernd Stelter über Doppelnamen und einen Scherz von Annegret Kramp-Karrenbauer über das dritte Geschlecht beim Pinkeln. Man kann diese Witze niveaulos, diskriminierend, einfältig, schmutzig usw. finden, wobei ich aber meine, dass das keine sinnvollen Kategorien für Witze sind, ein guter Witz ist schlicht treffend. Bei dem moralischen Tadel „Das ist aber ein Witz auf Kosten von …“ wird vergessen, dass Witze immer Tabuzonen, Abweichungen, Konfliktfelder aufgreifen, sie haben auch eine Funktion als Ventil, man lacht über etwas, das man bewusst oder unbewusst als bedrohlich erlebt. Also bitte keine Witzpolizei! (05.03.2019)

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Lektüre zur schrecklichen deutschen Sprache

Mark Twain: Die schreckliche deutsche Sprache. Englisch – Deutsch. Köln: Anaconda Verlag, 2010.

Abbas Khider: Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch. München: Hanser, 2019

In einem gern zitierten Essay von Mark Twain „The awful german language“ schildert der amerikanische Autor seine Probleme mit dem Erlernen der deutschen Sprache und attestiert ihr, dass sie „slipshod“ (schludrig) und „systemless“ aufgebaut sei, in vielen Bereichen unlogisch und mit mehr Ausnahmen als Regeln. In seine Fußstapfen tritt Abbas Khider, der 1996 aus dem Irak geflohen ist und sich in fünf Jahren Deutsch so gut angeeignet hat, dass er als Schriftsteller jetzt seine Romane auf Deutsch schreibt. Auch er rechnet mit der deutschen Sprache ab: „Deutsche Paragrafen und deutsche Grammatik haben etwas gemeinsam: Sie sind zum Heulen.“ (S.13). Er geht aber weiter als Mark Twain, indem er grammatische Regeln für ein radikal vereinfachtes Neudeutsch vorschlägt.

Er schafft die Umlaute ab, das Alphabet wird auf 26 Buchstaben beschränkt (kein ß und keine Umlaute), die Deklination der Nomina und Artikel wird abgeschafft, Nebensätze sind analog wie Hauptsätze aufgebaut, er führt neue Artikel und Pronomina ein, die Konjugation wird zwar nicht abgeschafft, aber die unregelmäßigen und trennbaren Verben, die Steigerung wird vereinheitlicht. Man kann sich vorstellen, dass ein deutscher Sprachpfleger beim Lesen Bluthochdruck und Herzbeschwerden bekommt. Das Ganze ist satirisch gemeint, in der Vorbemerkung wird der Leser eingestimmt: „Dies Büchlein ist ernsthafter sprachwissenschaftlicher Schwachsinn“. Denn natürlich weiß Khider, dass sich eine Sprache entwickelt und nicht durch grammatische Diktate verändert werden kann (aber man denke an die Rechtschreibreform, das Gendern und die Leichte Sprache).

Zweierlei wird einem bei der Lektüre beigebracht: Einmal dass man die vielen Ungereimtheiten des Deutschen als native speaker gar nicht mehr wahrnimmt. Wenn wir Arabisch lernen würden, hätten wir sicher auch Probleme mit Lauten und würden uns über etliche Besonderheiten wundern.

Zum zweiten wird deutlich, dass die Forderung an die Geflüchteten, erst einmal die deutsche Sprache zu lernen, ein wirklich große Hürde darstellt und sprachdidaktische Anstrengungen und Geduld erfordert. Der Autor braucht fünf Jahre und tausende Unterrichtsstunden! (28.02.2019)

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Miss Germany

Im Europapark Rust wurde am Wochenende die Miss Germany 2019 gewählt, Frau Nadine Berneis, eine verbeamtete Polizeihauptkommissarin für Cyberkriminalität, hat den Wettbewerb gewonnen. Zuerst will ich ganz herzlich zu dem Titel gratulieren. Dabei Ich frage mich, was in einer Frau vorgeht, die offiziell zur schönsten gekürt wird, und was in den Konkurrentinnen, die jetzt als weniger schön durchs Leben gehen müssen.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, wie angeblich schon Thukydides erkannte. In der Presse wird kritisch angemerkt, dass die neue Miss Germany keine klassische, sondern eher eine herbe Schönheit sei, schließlich habe sie ein paar Sommersprossen und eine Lücke zwischen den Schneidezähnen, weil sie die Zahnspange nicht brav getragen hat. Es liegen sozialpsychologische Untersuchungen zur Attraktivität von Gesichtern vor, aber außer dass Asymmetrie wenig geschätzt wird, ist eigentlich nur herausgekommen, dass die individuellen Präferenzen für Attraktivität recht verschieden sind. Auch die gesellschaftlichen Schönheitsideale wechseln bekanntlich.

Eigentlich machen deshalb Miss-Wahlen keinen Sinn. Von der Fleischbeschau ist man zwar abgerückt, die Damen präsentieren sich nicht mehr im Bikini, sondern in langem schwarzen Abendkleid. Nicht Erotik und Sex sollen im Vordergrund stehen, sondern der Ausdruck der Persönlichkeit wird bewertet. Aber das macht die Entscheidung auch nicht einfacher, wie die kompetenten Mitglieder der Jury beklagen: Zwei Frauen (Sarah Lombardi, Popsängerin; Nikeata Thompson, Stage-Choreographer), zwei Männer (Boris Entrup, Beauty-Experte; Wolfgang Bosbach, Ex-CDU-Politiker).

Frau Nadine Berneis hat eine Beurlaubung für ein Jahr beantragt, sie will das Jahr in vollen Zügen genießen. Ein Boxspringbett, Strumpfhosen, Schuhe und Gutscheine zum Shopping hat sie als Preise dazu schon mitbekommen. Als Ermittlerin für Cyberkriminalität könnte sie allerdings Wichtigers tun als PR für die Kosmetik- und Bekleidungsindustrie. (25.02.2019)

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Tierische Verben

Etliche deutsche Verben sind von tierischen Verhaltensweisen abgeleitet. Hier eine Auswahl: aalen, robben, wieseln, nachäffen, bocken, dackeln, einigeln, fischeln (nach Fisch riechen), hamstern, krebsen, und natürlich vögeln.

Aber Vorsicht: Viele Verben sehen nur tierisch aus, sind aber „täuschende Wörter“, die nichts mit einem Tier zu tun haben: sich fuchsen, krabbeln, übertölpeln, belämmern, verbiestern, muffeln. (24.02.2019)

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Das Naturschöne

Als Spaziergänger, Wanderer und Pilzsucher im Schönbuch und im Rammert beobachte ich seit drei Jahrzehnten, dass mit dem Wald immer ruppiger umgegangen wird. Aber derzeit ist es besonders schlimm, nach dem Holzeinschlag sieht es wie auf einem Panzerübungsgelände aus. Moos- und Strauchschicht sind völlig zerstört, das Pilzmyzel auf Jahre vernichtet, tiefe Kerben in den Waldboden gerissen, in denen nicht selten Öllachen stehen. Wenn sich dann nach einigen Jahren darin Wasser gesammelt und ein kleines Biotop mit Molchen und Kröten gebildet hat, wird es mit grobem Schotter aufgefüllt, damit wieder Maschinen dort fahren können. Die Holzfällarbeiten sind eine Schändung des Waldes und eine Zerstörung unserer visuellen Umwelt. Naturschutz, Nachhaltigkeit, Naturnähe, wo bleiben diese hehren Ziele, die man auf den Sites des Umwelt-Bundesamtes lesen kann? (14.02.2019)

Hinterlassenschaften nach Holzernte im Schönbuch (zum Vergrößern ins Bild klicken). Fotos mit freundlicher Genehmigung von Harald Kunz auf https://waldkritik.de.

Nachtrag: mein Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt am 22.02.2019:

Kritiker an der Bewirtschaftung unserer Wälder werden von Forstexperten als romantische Waldschrate hingestellt. Natürlich ist Holz eine wichtige Ressource und in unserer Wohnung findet man vom Parkett bis zu Massivholzmöbeln viel davon. Es geht aber um die Art und Weise, wie das Holz aus dem Wald geholt wird.
Gestern Spaziergand zwischen Pfrondorf und Einsiedel (mit Fotoapparat): Man kann sehen, dass der Wald für die Holzernte eingerichtet wird: Die Waldwege sind doppelt so breit als früher, das begrenzende Buschwerk ist niedergewalzt, die Kehren sind weit ausgebaut, beides damit die großen Harvester dort rangieren können. Die Schneisen, die vom Weg aus in den Wald geschlagen werden, bleiben erhalten, damit die nächste Holzernte einfacher wird. Fazit: Der Wald wird einzig für die ökonomische Nutzung zugerichtet. Von Bodenschutz, Artenschutz, Pflegearbeiten, Nachhaltigkeit, Erholungsraum kann ich nichts erkennen. Hier wächst kein Pilz mehr, flattert kein Schmetterling und eine Beere kann man auch nicht mehr pflücken.

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Gurken

Gurken, nicht in, sondern vor der Stuttgarter Markthalle. Foto: St.-P. Ballstaedt (07.02.2019)

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Schnelles Lesen

Nach dem Schreiben jetzt das Lesen. Zu meiner Studienzeit versprach Ernst Ott (1970): Optimales Lesen: schneller lesen, mehr behalten! Jetzt vermittelt Peter Rösler (2016) Grundlagen des Schnelllesens, dazwischen liegen unzählige Publikationen zum Speedreading mit dem Versprechen: schneller lesen, mehr verstehen, mehr behalten! Was soll man davon halten?

Wenn man den renommierten amerikanischen Leseforscher Keith Rayner und sein Team (2012) konsultiert, dann sind das unhaltbare Versprechungen. Zunächst gibt es wenig methodisch saubere empirische Studien, die normale Leser und Schnellleser nach einem Kurs vergleichen. Die Erhebungen der Lesegeschwindigkeit und die Verstehenstest vorher und nachher halten einer kritischen Betrachtung nicht stand.

Tatsächlich gibt es langsame und schnelle Leser. Die langsamen verarbeiten etwa 200 Wörter pro Minute, die schnellen schaffen bis 500. Was macht Lesen schneller: weniger und kürzere Fixationen auf einer Zeile, weniger Rücksprünge und schnelles Überfliegen des Textes (Skimming). Am meisten wird die Lesegeschwindigkeit durch das Vorwissen beeinflusst: Wer über ein Gebiet schon viel weiß, der kann auch z.B. in der Zeitung einen Text schnell durchschauen und das für ihn Neue herauspicken. Diese Lesart ist für Personen, die viel mit Texten zu tun haben, eine nützliche Fähigkeit. Eine Steigerung der Leserrate ist auch ohne Kurs möglich, einfach durch viel lesen. Wird dabei auch verstanden und besser behalten? Nein, meist sinken die Werte in einem Verstehenstest gegenüber dem normalen Lesen, es sei denn, die lesende Person ist ein Experte auf dem Gebiet oder der Text ist inhaltlich sehr einfach.

Viele Turbolese-Kurse setzen sich das Ziel, das ist das innere Sprechen zu vermeiden, mit dem wir das Lesen meist begleiten. Direkt vom Wort zum Konzept, ohne den Umweg über die Sprache, das soll die Lesegeschwindigkeit erhöhen. Das rein visuelle Lesen ist tatsächlich möglich, geht aber wieder auf Kosten des Verstehens, wie Untersuchungen ergeben haben.

Fazit: Das Versprechen, die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen ohne das Verstehen zu beeinträchtigen, lässt sich nicht einlösen. Vermutlich liegt der Engpass gar nicht bei den Augenbewegungen, also dem visuellen Auflesen, sondern im konzeptuelle Bereich, der begrifflichen Verarbeitung. Was die Speedreading-Kurse allerdings einüben können, ist das Skimming, das schnelle Überfliegen von Texten zur Suche relevanter und neuer Informationen.

Zum Schluss ein berühmter Scherz von Woody Allen. „I took a speed reading course and read “War and Peace” in two minutes. It`s about Russia.” (31.01.2019)

Keith Rayner, Alexander Pollatsek, Jane Ashby & Charles Clifton (2012). Psychology of reading. New York/London: Psychology Press. Kap. 13: Speed reading, proofreading, and individual differences (S. 377-395).

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Manuelles Schreiben

Was schreibe ich noch mit der Hand? Natürlich Unterschriften und die Patientenverfügung, dann Einkaufszettel, Post- und Glückwunschkarten und beim Arbeiten notiere ich Einfälle auf einem Block. Ein regelmäßiges Tagebuch habe ich aufgegeben und auch Briefe sind durch E-Mails ersetzt. Alle längeren Texte tippe ich direkt in den Computer. Ich bin damit ein Beispiel, dass das manuelle Schreiben auf dem Rückzug ist.

Zur gebundenen Schreibschrift habe ich mich bereits einmal geäußert und dabei in Frage gestellt, ob es wirklich stimmt, dass das Schreiben mit der Hand den Denkfluss fördert und das Tippen auf der Tastatur die Qualität von Texten verringert.

Eine Umfrage des Instituts für Schreibmotorik hat das Thema wieder in die Zeitungen gebracht: Lehrer und Lehrerinnen stellen fest, dass viele Schüler und Schülerinnen nur mühsam und unwillig mit der Hand schreiben, weder flüssig, noch leserlich. Aufsätze werden oft in Druckschrift geschrieben und das bringt sie unter Zeitdruck.  Wenn es um alte Kulturtechniken geht, sind Werte und Gewohnheiten angesprochen und da ist ein empirisches Vorgehen nützlich, wenn auch nicht einfach.

Zuerst die eigenen Erfahrungen: Neue Ideen notiere ich immer mit Bleistift auf Papier: Stichworte, prägnante Sätze, Skizzen. Dazu trage ich immer ein Heftchen bei mir, auf dem Schreibtisch liegt ein Block.  Aber wenn ich im Kopf abgeschlossen habe, dann kann ich die Gedanken mühelos in den Computer tippen, sofort lesen und notfalls umformulieren. Ich habe nicht den Eindruck, dass dadurch mein Gedankenfluss behindert wird (schon eher durch die wohl altersbedingen vielen Tippfehler).

Das Institut für Schreibmotorik betont natürlich die Relevanz der motorischen für die kognitive Entwicklung. Tatsächlich hinterlässt die Verarbeitung beim Handschreiben nicht nur konzeptuelle, sondern auch motorische und visuelle Spuren im Gehirn (James & Engelhardt, 2012).

Zwei Studien haben gezeigt, dass mit der Hand aufgeschriebene Informationen besser behalten und wiedergegeben werden als eingetippte Informationen (Bui, Myerson & Hale, 2013; Mueller & Oppenheimer, 2014). Aber warum? Wer z.B. bei einer Vorlesung tippt, der neigt dazu, eher den Wortlaut zu notieren und oberflächlich zu verarbeiten. Wer auf Papier schreibt, der fasst eher das Wesentliche zusammen, verarbeitet und versteht tiefer.

Meine Vermutung: Es kommt vor allem auf die Flüssigkeit beim Schreiben oder Tippen an. Wer die Buchstaben auf der Tastatur suchen muss oder Druckbuchstaben nach Druckbuchstaben einzeln ansetzt, der wird sicher am Denken behindert. (25.01.2019)

Mueller, Pam & Oppenheimer, Daniel (2014). The pen is mightier than the keyboard: advantages of longhand over laptop note taking. Psychological Science. URL: http://www.yaros.com/ipad/Pen_vs_Keyboard_Notes.pdf

Bui, D.C., Meyerson, J., & Hale, S. (2013). Note-taking with computers: Exploring alternative strategies for improved recall. Journal of Educational Psychology, 105, 299-309.

James, Karin & Engelhardt, Laura (2012). The effects of handwriting experience ob functional brain development in pre-literate children. Trends in Neuroscience and Education, 1, 32-42.

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