Fikkefuchs

Vorkritiken auf SPIEGEL ONLINE und ZEIT ONLINE lassen nichts Gutes an dem Film, der am 16.11. in die Kinos kommt. Papa, der Stecher von Wuppertal, bringt seinem Sohnemann, der eine Kassiererin im Supermarkt vergewaltigt hat und gerade aus der Geschlossenen kommt, bei, wie man Frauen aufreißt, ohne Gewalt anzuwenden. Dabei wird mit deftigem Vokabular und unappetitlichen Szenen offenbar nicht gespart. Aber der Film interessiert mich nicht, nur das Plakat, das für ihn wirbt. Es durfte in Frankfurt und München in U-Bahn-Stationen und Tram-Haltestellen nicht aufgehängt werden. Der Vorwurf: Sexismus. Es ist immer aufschlussreich, wenn ein Bild zensiert wird, denn das sagt viel über die herrschende Mentalität aus.

Fikkefuchs

Das Plakat zeigt keine völlig neue Idee: Bei Tomi Ungerer lauert kein Fuchs, sondern ein Teufel zwischen den Schenkeln. Bei Roland Topor ist auf der Scham ein Geäst mit Vogelnest platziert. Derzeit ist alles, was eine sexuelle Assoziation aufkommen lässt, dem Verdacht des Sexismus ausgesetzt. Inzwischen ist das Verbot aufgehoben. Quelle: www.filmstarts.de (15.11.2017)

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