LOL

Am ersten Sonntag im Mai ist Weltlachtag. „Mit dem Weltlachtag soll ein positives Zeichen für den Weltfrieden gesetzt werden. Er möchte dazu beitragen, ein globales Bewusstsein für Gesundheit, Glück und Frieden durch Lachen zu schaffen.“ Um 14.00 Uhr soll ein globales Gelächter um den Erdball geschickt werden.

In vielen Städten gibt es Lachclubs, die sich zu gemeinsamen Lachen treffen. Sie setzen die James-Lange-Theorie der Emotionen um: Wir lachen nicht, weil wir vergnügt sind, sondern wir sind vergnügt, weil wir lachen. Vor Jahren habe ich an einem Weiterbildungsseminar für Hochschullehrer zum Thema „Humor im Unterricht“ teilgenommen. Der moderierende Lach-Yogi verteilte uns rote Nasen und ließ uns andauernd gemeinsames Gelächter anstimmen: verhaltenes, ordinäres, brüllendes, hintergründiges, zynisches, freches, spöttisches, satanisches Lachen. Einziger praktischer Tipp für den Unterricht: Die Studierenden sollten immer mal wieder gemeinsam für einige Sekunden lachen. Das entspannt und macht fröhlich.

Lachen, Kuscheln, Raufen, Essen, Reisen, viele alltägliche Verhaltensweisen werden in quasi-therapeutischen Gruppen institutionalisiert. Das sagt doch auch etwas über unser soziales Leben aus? Ich finde einen Lachtag reichlich lächerlich, aber wenn man sonst nichts zu lachen hat, bitte!

Achtung: In Weingruppen wird gemeinsam Wein getrunken! (07.05.2017)

Weltlachtag_Logo_2015

Aktuelles Weltlachtag-Logo. Quelle: Wikipedia Commons

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