Broken Windows

Zwei amerikanische Sozialforscher haben 1982 die Broken-Windows-Theorie entwickelt, eigentlich zur Erklärung der Verwahrlosung von Stadtteilen und der Entwicklung von Kriminalität, der aber mit einem plausiblen Theorem startet: Eine eingeschlagene Scheibe, ein Haufen Müll oder ein Graffito an einem Gebäude ziehen unweigerlich weitere Zerstörung, Ablagerung und Bemalung nach sich. Sie dienen als Zeichen, dass hier der öffentliche Raum nicht kontrolliert wird. (31.10.2015)

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In jeder Großstadt zu beobachten: Die Häufung von Graffitis an bestimmten Gebäuden, links in Leipzig (Foto: Wolfgang Scherer), rechts in Gelsenkirchen (Foto: St.-P. Ballstaedt)

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