First communication helper

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine „bildbasierte Verständigungshilfe“ (als PDF) zur Kommunikation mit Flüchtlingen entwickelt und zur Verfügung gestellt. In Kategorien wie Kleidung, Nahrung, Gesundheit sortiert, findet man auf zwei DIN-A-Blättern kleine Strichzeichnungen, auf die man zeigen kann, um seine Bedürfnisse auszudrücken. Die Bildchen wären einmal eine Analyse wert, da sie ja bestimmte Situationen und Bedürfnisse antizipieren. Sind die Bildchen interkulturell verständlich? Decken sie die wichtigsten Kommunikationsprobleme ab? Wie kommen die Helfer vor Ort damit klar?

Es gibt vergleichbare Bildserien, z. B. für den Umgang mit aphasischen Patienten oder für sprachunkundige Touristen (Point it!. Traveller`s language kit). Im Prinzip gehören auch die Piktogramme auf öffentlichen Plätzen zu den bildbasierten Verständigungshilfen. (19.11.2015)

Fluechtlingsicons_Seite_1     Fluechtlingsicons_Seite_2

Wie weit kann bildliche Kommunikation die Sprache ersetzen? Durch Anklicken vergrößern. Quelle: Der PARITÄTISCHE Gesamtverband

2 Responses to First communication helper

  1. Wolfgang Scherer 19. November 2015 at 23:17 #

    Es fehlt eine Deutschlandkarte zur Orientierung für die Flüchtlinge.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Zeigen statt Sprechen | Steffen-Peter Ballstaedt - 2. Oktober 2020

    […] Sprache zur Kommunikation ausfällt, dann kann ein bildliches Kommunikationssystem helfen. In einem früheren Beitrag habe ich das Tool „Point it“ für Reisen ins fremdsprachige Ausland vorgestellt und eine Serie […]

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