Flirten

Ein Verb, bei dem man die Schmetterlinge im Bauch flattern hört. Erstmals taucht es im Titel eines Werkes der Schauspielerin Klara Ziegler auf: Flirten. Lustspiel in einem Aufzug. 1895. Damals ein Lehnwort aus dem Englischen „to flirt“.Ursprünglich aber aus dem Altfranzösischen fleureter, das „mit Blumen verzieren“ oder auf die Kommunikation übertragen „schöntun“ bedeutet. Es gibt für diese erotische Werbung auffällig viele hübsche Synonyme: anbändeln, kokettieren, liebäugeln, tändeln, schäkern, poussieren, heute anbaggern. Dazu mein Vortrag Multikodaler Zeichengebrauch in der inkrementellen Intimkommunikation. (30.05.2018)

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