Geschmeide

Hat das Geschmeide um den Hals einer Frau etwas mit ihren geschmeidigen Bewegungen zu tun? Auf den ersten Blick nicht, aber Geschmeide und Geschmeidigkeit haben dieselbe lexemische Wurzel, nämlich mittelhochdeutsch gesmide = Schmiedearbeit, ursprünglich Waffen und Rüstung, später auch Metallschmuck. Im 18. Jahrhundert Bedeutungsverengung auf Schmuck bzw. Goldschmiedearbeit. Geschmeidig bedeutet ursprünglich biegsam, nachgiebig, also leicht zu schmieden. (19.06.2018)

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