Krisenvokabular

In der Wortwarte habe ich einmal nachgeschaut, welche neuen Wortbildungen die Corona-Krise hervorgebracht hat. Hier eine Liste:

Außer-Haus-Verbot, coronalastig, Homeofficierung, Isolationseinrichtung, Zuhause-Langeweile, Heimschick-Dienst, Zombiebakterien, Gemüsespende, Kitaverbot, Verangstwortung, Zustellfenster, Infektionsmonitor, Exit-Strategie, Coronavirus-Lockdown, Coronaparty. (01.04.2020)

Herdenimmunisierung, Klopapierhamstern, Nullinfektion, Pandmiebestimmung, Vollquarantäne, Coronabunker, Homeoffice-Garderobe, Streaming-Ereignis, Desinfeltionstrupp, Zimmerquarantäne, Rückholticket, Ansammlungsverbot, Behelfsmaske, Flexisemester. Masken-Rohling, Rentner-Viris, Zoombombing. (13.05.2020)

Nachtrag: Im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) findet man ein Themenglossar zu Covid-19 (29.04.2020)

2 Responses to Krisenvokabular

  1. Wolfgang Scherer 19. April 2020 at 14:05 #

    Ich muß die Quelle ändern. Es war nicht in Spiegel-online, dass ich die Information zum Homeoffice las, sondern in der FAZ:
    https://www.faz.net/aktuell/stil/trends-nischen/das-wort-homeoffice-wird-nur-im-deutschen-gebraucht-16727926.html?utm_source=pocket-newtab

  2. Wolfgang Scherer 19. April 2020 at 12:33 #

    Zur “Homeofficierung”: Ich habe eben im Spiegel-online gelesen, dass alleine das Wort “Homeoffice” im britisch/amerikanischen Sprachraum unbekannt sei und wohl nur in einigen andersprachigen europäischen Ländern eingeführt sei – neben Deutschland z.B. in Spanien und Ungarn.

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