Diapositive

Nostalgieabend. Wir schauen uns alte Dias an, die ersten von 1977, in verschiedenen Bildformaten, teils vergilbt, teils noch farbecht, verglast und unverglast (dann muss der Vorführer die Schärfe immer nachziehen). Angenehm, wieder einmal das Klicken des Bildschiebers zu hören. Auch ein Medium für das Museum (wie der Super-8-Film), das durch das Konvergenzmedium Computer mit Digitalfotografie und Beamer verdrängt worden ist. Stärke der Dias waren der große Kontrastreichtum und die helle Projektion. Die klassische Diashow gehörte zu den Familienevents nach einem Urlaub: Gattin vor dem Eiffelturm, Gattin rechts neben dem Eiffelturm, Gattin links neben dem Eiffelturm usw.

Alle didaktischen Dias habe ich weggeworfen (z. B. Baupläne der Tiere), derartige Bilder findet man jetzt alles im Web. Auf der Jahresfortbildungs­tagung des Zentral­verbandes für Logopädie e.V. in Aachen habe ich 1991 meinen einzigen Vortrag mit Dias gehalten: Vom Begriff zum Wort: Zwei Gedächtnisse in Aktion. Die meisten Dias standen auf dem Kopf oder waren seitenverkehrt. (05.03.2015)

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Ausgemustert: Dias. Foto: St.-P. Ballstaedt

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