Bildarchäologie

Im Stadtmuseum Tübingen ist derzeit eine Ausstellung zu sehen: „Protest! Stricken, Besetzen, Blockieren in den 1970/80er Jahren in Tübingen“. Als Tübinger Student in der damaligen Zeit kommen viele Erinnerungen hoch, wenn man die gewagt arrangierten Exponate anschaut. An einer Betonwand gegenüber dem Markt am Nonnenhaus ist eine Ankündigung zum Kongreß zur Kultur des Friedens am 6. bis 8. Mai 1988 erhalten, in der visuellen Form der Murales, großflächiger gepinselter Wandmalereien, die in den 20er Jahren in Mexiko entstanden und über Chile von der Studentenbewegung aufgegriffen wurden. Ein schon etwas mitgenommenes Beispiel hat im Zugang zur Bahnhofsunterführung überdauert. (17.05.2015)

Kultur_des_Friedens  Murales

Visuelle Relikte aus vergangenen Studienzeiten. Foto: St.-P. Ballstaedt

Canto

Auftritt des Canto General am 20.Oktober 1977 mit einem Transparent im Murales-Stil über Chor und Orchester. Es kopiert ein chilenisches Original. Foto: unbekannt.

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  1. Pirqas al Sur | Steffen-Peter Ballstaedt - 28. Juli 2016

    […] der Farben: Murales in Tübingen in der Schellingstraße aus dem Jahr 2012. Foto: Max […]

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